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Pressebericht vom 13. April 2015 im Online-Portal Kommune 21

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Digitale Anhörung

Eine neue Software vereinfacht jetzt in Herford die Anhörung in der Bußgeldstelle. Betroffene können sich online äußern und auch den Behörden bringt das Verfahren deutliche Vorteile.

In Herford können die Bürger jetzt online auf Schreiben der Bußgeldstelle reagieren. Die Hansestadt in Nordrhein-Westfalen hat in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg / Lippe (krz) die Online-Anhörung im Bereich Verkehrsüberwachung eingeführt. Die Firma Schelhorn OWiG Software bietet hierfür die Lösung WiNOWiG an. Sämtliche Daten und Eingaben werden sicher übertragen und verschlüsselt gespeichert. Das Hosting erfolgt direkt beim krz, das für seine Datensicherheit erneut vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert wurde (wir berichteten). Die Online-Anhörung optimiert laut krz die Behördenabläufe: Deutliche Vorteile ergeben sich durch die Zeitersparnis bei der Datenerfassung, da der Vorgang direkt im Bearbeitungsverfahren integriert ist. Gleichzeitig wird der Posteingang der Kommune reduziert, was das Personal entlastet. Über die umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten kann die Kommune außerdem feststellen, wie viele Bürger die Anhörung online vornehmen. Eine Affinität spezieller Altersgruppen konnte nach Angaben des krz nicht festgestellt werden. "Die ersten Anhörungen kamen von Personen in der Altersgruppe 60 plus", berichtet Kai-Uwe Reinhardt, Mitarbeiter der Bußgeldstelle in Herford. Weiter sagt er: "Die Akzeptanz liegt bei knapp 30 Prozent, was für einen freiwilligen E-Government Prozess ein sehr guter Wert ist. Für die Hansestadt Herford ist die Online-Anhörung eine positive Erweiterung des Angebots für den Bürger und steigert deutlich unsere Erreichbarkeit. Unser Vorhaben, einen geringeren Postrücklauf zu generieren, ist bereits geglückt."

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