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Pressebericht vom 21. Juni 2012 (Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de)

Auf Knöllchenjagd mit dem iPhone

Die Verkehrsüberwachung in Gersthofen und Meitingen hat technisch aufgerüstet. Vergangenes Jahr kassierte sie mehr Geld und weniger Widersprüche.

Mit iPhones auf Knöllchenjagd: Die Verkehrsüberwachung in Gersthofen und Meitingen hat technisch aufgerüstet.

 
Potenziellen Verkehrssündern ist die moderne Kommunikationstechnik gerne zu Diensten. So bieten Firmen für internetfähige Handys Programme an (so genannte Apps), die vor dem nächsten Blitzer warnen sollen. Doch auch die Gegenseite rüstet auf. So sind die kommunalen Verkehrsüberwacherinnen in Gersthofen und Meitingen mit iPhones ausgestattet.

Diese internetfähigen Handys haben viele Funktionen und erleichtern den drei Kontrolleurinnen und der Verwaltung im Gersthofer Rathaus die Arbeit. Auch andere Städte gehen inzwischen so vor, einer der Vorreiter war das oberbayerische Ingolstadt. Dort laufen die Daten über das Fahrzeug, den Verstoß und das dazugehörige Foto gleich im Paket via Internet auf dem städtischen Rechner ein.

Die neue Qualität der Dokumentation scheint bei Parksündern durchaus Eindruck zu machen. Nach Angaben der Gersthofer Stadtverwaltung ging die Zahl der Widersprüche um ein knappes Drittel zurück, seit die Kontrolleurinnen mir dem iPhone auf Knöllchenjagd gehen.

Diese wurde zudem in Gersthofen verstärkt. Dort sind auf Wunsch des Stadtrates zunehmend Lastwagen ins Visier der Verkehrsüberwachungsdienstes geraten, die wild in den ausgedehnten Gewerbegebieten parken. Seitdem patrouillieren die Damen gelegentlich nachts und haben in der Ballonstadt die Zahl der Strafzettel vergangenes Jahr um rund 30 Prozent erhöht.

In Meitingen ist dagegen ein Rückgang von knapp sieben Prozent zu verzeichnen. Unterm Strich kamen knapp 80.000 Euro herein, die zu zwei Dritteln von auswärtigen Autofahrern berappt werden mussten.

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