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Pressebericht vom 25. Juli 2012 (Quelle: www.duesseldorf.de)

Verkehrsüberwachung setzt auf Smartphones

30 Außendienstkräfte sind ab sofort mit neuer Technik ausgestattet / Weitere 120 Mitarbeiter werden folgen

Sie sind leichter, kleiner und funktionaler - die neuen Smartphones, mit denen ab sofort die ersten 30 Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung auf Düsseldorfs Straßen unterwegs sind. Die neuen Geräte lösen die alten, schweren und unhandlichen Datenerfassungsgeräte ab. Seit 1995 waren die Außendienstkräfte damit für den Einsatz gegen Falschparker ausgestattet. Nach und nach bekommen nun alle 150 Mitarbeiter der Abteilung Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes Smartphones.

Die neuen Smartphones ersetzen mit einer App die bisherigen Erfassungsgeräte.

 
Die Smartphones haben eine an die Bedürfnisse der Verkehrsüberwachung angepasste Software. Möglich wurde die Ausstattung der Mitarbeiter mit den neuen Geräten, weil Smartphones in jüngster Zeit immer leistungsfähiger und preiswerter geworden sind. Eine tätigkeits- und softwarebedingte Spezialhardware, die sich oft in hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten niedergeschlagen hat, ist angesichts des inzwischen erreichten hohen Leistungsspektrums der Smartphones sowie vieler dazu erhältlicher Programmapplikationen, auf neudeutsch "Apps", annähernd überflüssig geworden.

Bisher mussten die Außendienstmitarbeiter drei Geräte mit sich führen: ein Datenerfassungsgerät zur Registrierung des Verkehrssünders, ein Handy, um zum Beispiel einen Abschleppwagen herbeizurufen, und eine Kamera zur Dokumentation der Situation. Die neuen Smartphones vereinen all diese Anwendungen in einem Gerät. Zum Vergleich: Allein die Altgeräte zur Datenerfassung sind doppelt so groß, nahezu doppelt so schwer und viel dicker als die neuen Smartphones.

Ein Smartphone statt drei Geräten bedeutet auch eine Erleichterung für die Mitarbeiter.

 
Das technische Potenzial zur Entwicklung und Bereitstellung weiterer Funktionalitäten ist zudem enorm. Ein im Jahr 2011 angelegter Test mit Smartphones bei verschiedenen Außendiensten der Landeshauptstadt Düsseldorf hat diese Einschätzungen laut dem Hauptamt eindrucksvoll bestätigt. Im Falle der Verkehrsüberwachung wird zum Beispiel noch an der automatischen Überprüfung von Parkausweisen und Schwerbehindertenausweisen mittels der neuen Geräte gearbeitet.

Die Einführung von 150 neuen Smartphones für die Verkehrsüberwachung kostet einmalig 17.500 Euro. Die jährlichen Folgekosten, also Gerätemiete inklusive Zubehör, Daten-/Sprachtarife und Verarbeitung und Pflege der Verfahren, zum Beispiel der Ordnungswidrigkeitenverfahren, belaufen sich auf 125.000 Euro. Dies ist, so das Ordnungsamt, unter dem Strich aber günstiger als die bisherige Lösung mit drei Geräten.

Auch auf weiteren Tätigkeitsfeldern städtischer Mitarbeiter werden zukünftig immer mehr Smartphones zum Einsatz kommen. Zum Beispiel bei der Feuerwehr, im Umweltamt, Gartenamt oder im Amt für Verbraucherschutz können sie eingesetzt werden.

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